Meine Zeit als Waldorfschüler in Kassel hat mich künstlerisch tief geprägt und führte mich zunächst in ein kreatives Handwerk: Als selbstständiger Schreiner und Designer in Hamburg stand für mich das gestalterische Arbeiten im Mittelpunkt. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich diesen Beruf jedoch aufgeben – ein Einschnitt, der eine grundlegende Neuorientierung mit sich brachte und schließlich den Weg in die therapeutische Arbeit eröffnete.
Die Grundlage meiner heutigen Tätigkeit bildet meine Ausbildung zum Kreativen Tanz-, Bewegungs- und Ausdruckstherapeuten. Diese habe ich durch zahlreiche (1)Fort- und Weiterbildungen ergänzt, unter anderem in körperbezogener Psychotherapie, Klangheilung und Klangschalenmassage, Contact Improvisation, schamanischer Heilarbeit, Klang- und Musiktherapie, Reiki (Grad 1) sowie Shinrin Yoku.
Als Spezialtherapeut für seelische und körperorientierte Prozesse basiert meine Arbeit auf einem ganzheitlichen Verständnis des Menschen. Körper, Psyche und innere Prozesse stehen in einer engen, wechselseitigen Verbindung: Was wir fühlen, zeigt sich im Körper – und was sich im Körper bewegt, wirkt auf unser Erleben und unsere innere Haltung zurück. In meiner Arbeit geht es daher nicht um "Tanzen" im klassischen Sinne oder um das Erlernen von Schritten, sondern um das bewusste Wahrnehmen, Erleben und Ausdrücken innerer Prozesse über Bewegung. Der Körper wird dabei zum Zugang – und zugleich zum Ausdrucksraum für persönliche Entwicklung, Selbstregulation und Veränderung.
Von Oktober 2018 bis Mai 2026 war ich als Körper und Bewegungstherapeut in der Psychosomatischen Klinik Wegscheid tätig. Seit Mai 2026 setze ich diese Arbeit in der Psychosomatischen Tagesklinik Passau fort und begleite dort Menschen in ihren seelischen und körperorientierten Prozessen. Parallel dazu begleite ich Menschen in meiner eigenen Praxis – sowohl in der Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt als auch unabhängig davon.
Ein weiterer Teil meines Wirkens ist Ecstatic-Wave Dance (Freises Tanzen). In diesem offenen Tanzraum steht nicht die Therapie im Vordergrund, sondern die Freude an freier Bewegung und persönlichem Ausdruck. Getanzt wird ohne feste Schritte oder Vorgaben. So entsteht ein Raum, der eine tiefe Verbindung zu sich selbst und zur Musik ermöglicht.
Zudem biete ich eigenständige Meditationsformate an. Dazu gehört die Kundalini Meditation – die dynamische Meditation nach Osho – sowie Klang-Stille Meditation, die ich mit Live Instrumenten wie Klangschalen, Sansula, Regenmacher, Ocean Drum, Koshis etc. gestalte. Diese Meditationsräume eröffnen ein stilles, tiefes Erleben, in dem Klang, Präsenz und innere Wahrnehmung miteinander in Resonanz treten.
(1)Fort- und Weiterbildungen: