Viele Menschen glauben, Meditation müsse still sein. Man müsse sitzen, die Beine gekreuzt, den Rücken gerade halten und den Atem kontrollieren.
Doch oft sieht die Realität anders aus: Der Körper ist voller Anspannung, der Kopf voller Gedanken und das Nervensystem steht unter Stress. In diesem Zustand fällt es vielen Menschen schwer, einfach still zu sitzen.
Die Kundalini Meditation nach Osho geht einen anderen Weg. Sie beginnt mit Bewegung. Sie lädt Dich ein, Spannungen loszulassen, Deine Energie wieder ins Fließen zu bringen und ganz natürlich in die Stille zu finden. Statt gegen Deinen Körper zu arbeiten, arbeitest Du mit ihm. Sie ist aktiv, befreiend und gleichzeitig tief entspannend – ein wunderbares Abendritual, um den Tag bewusst loszulassen und bei Dir selbst anzukommen.
Ankommen
Zu Beginn kannst Du ganz entspannt ankommen und Dich bei einer Tasse Tee oder einem Glas Wasser stärken – beides steht immer bereit.
Wir starten gemeinsam im Kreis, begrüßen uns und öffnen den Raum mit einer kurzen Einführung in den Ablauf der Meditation. Mit einer kleinen gemeinsamen Einstimmung – zum Beispiel durch bewusstes Ankommen, einige tiefe Atemzüge oder einen Moment der Achtsamkeit – lassen wir den Alltag langsam hinter uns und richten unsere Aufmerksamkeit nach innen. So entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der Du einfach Du selbst sein kannst. Anschließend beginnt unsere gemeinsame Kundalini Meditation.
Die Kundalini Meditation besteht aus vier Phasen von jeweils 15 Minuten. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und begleitet Dich Schritt für Schritt von der Bewegung in die Stille.
1. Schütteln – Spannungen lösen
Die Kundalini Meditation beginnt mit dem Schütteln. Du erlaubst deinem Körper, sich frei zu bewegen – ohne Kontrolle und ohne Leistung. Das Schütteln entsteht nicht aus Kraft, sondern aus dem Zulassen der Bewegung. Dabei können sich Stress, innere Unruhe und aufgestaute Spannungen lösen. Viele Menschen erleben bereits nach wenigen Minuten mehr Leichtigkeit, Freiheit und ein angenehmes Gefühl im ganzen Körper.
2. Tanzen – Die Energie ins Fließen bringen
Nach dem Schütteln folgt die Bewegung. Jetzt darf Dein Körper tanzen – frei, intuitiv und ohne Vorgaben. Es gibt keine Schritte, kein Richtig oder Falsch. Du folgst einfach der Musik und Deinem eigenen Impuls. Diese Phase schenkt neue Lebendigkeit, Freude und verbindet Dich wieder mit Deiner natürlichen Ausdruckskraft. Viele erleben dabei ein Gefühl von Freiheit und innerer Weite.
3. Stille – Beobachten
Nach der Bewegung wird es ruhig. Du sitzt oder stehst entspannt und beobachtest alles, was gerade da ist – Deinen Atem, Deinen Körper und Deine Gedanken. Du musst nichts verändern. Gerade weil sich zuvor so viel lösen durfte, fällt diese Stille vielen Menschen überraschend leicht. Es entsteht Raum für Klarheit, Gelassenheit und innere Präsenz.
4. Ruhe – Entspannen
Zum Abschluss legst Du Dich entspannt hin. Der Körper darf vollständig loslassen und die Erfahrungen der Kundalini Meditation integrieren. Während Du einfach ruhst, entsteht oft eine tiefe, wohltuende Stille. Viele beschreiben diese letzte Phase als ein Gefühl von Geborgenheit, Regeneration und einem inneren Nach-Hause-Kommen.
Zum Abschluss nehmen wir uns noch etwas Zeit, um wieder bewusst im Raum anzukommen. Wir treffen uns noch einmal im Kreis, schließen gemeinsam den Raum und verabschieden uns.
Diese Meditation ist besonders wertvoll für Menschen, die...
Hast Du schon einmal beobachtet, wie sich ein Hund nach einer aufregenden Situation kräftig schüttelt? Oder eine Katze, nachdem sie sich erschrocken hat? Vielleicht hast Du auch schon einmal gesehen, wie ein Pferd, ein Reh oder ein anderes Tier nach einem stressigen Moment den ganzen Körper schüttelt. Das tun Tiere nicht zufällig.
Das Schütteln ist ein natürlicher Mechanismus des Körpers, um Anspannung und überschüssige Stressenergie wieder loszulassen. Ist die Gefahr vorbei, hilft diese Bewegung dem Nervensystem, vom Alarmzustand zurück in die Entspannung zu finden.
Wir Menschen besitzen dieselbe Fähigkeit. Doch im Laufe unseres Lebens haben viele von uns gelernt, Gefühle zurückzuhalten, Spannung auszuhalten oder sich "zusammenzureißen". Dadurch bleiben Stress und Anspannung oft im Körper gespeichert. Genau deshalb beginnt die Kundalini Meditation mit dem Schütteln. Diese erste Phase erinnert den Körper an etwas, das eigentlich ganz natürlich ist: loslassen.
Indem Du bewusst schüttelst, gibst Du Deinem Nervensystem die Möglichkeit, Spannungen abzubauen und wieder in Balance zu kommen. So entsteht ganz von selbst die Grundlage für die tiefe Stille der folgenden Meditationsphasen.
1. Wo und wann findet die Kundalini Meditation statt? Wie lange dauert sie?
Ort: Kulturmodell Passau, Bräugasse 9, 94032 Passau (Nebeneingang)
Beginn: Die aktuellen Termine findest Du in unserem Veranstaltungskalender.
Dauer: ca. 1,5 Stunden.
Wichtiger Hinweis: Bitte überprüfe vor Deinem Besuch den Veranstaltungskalender, ob die Kundalini Meditation stattfindet. In Ausnahmefällen kann die Veranstaltung kurzfristig ausfallen. Sollte die Meditation nicht stattfinden können, werden die aktuellen Informationen spätestens bis 12:00 Uhr am Veranstaltungstag bekannt gegeben.
Du kannst Dich auch für unseren Newsletter anmelden, um keine Neuigkeiten zu verpassen.
2. Was kostet die Teilnahme?
Die Teilnahme kostet:
3. Muss ich mich vorher anmelden?
Ja, eine Anmeldung ist erforderlich. Du kannst Dich gerne per WhatsApp, SMS, Anruf oder E-Mail anmelden:
Fon: 0171 517 8 518
E-Mail: deine-zeit-dein-raum@gmx.de
Wichtiger Hinweis: Bitte überprüfe vor Deinem Besuch den Veranstaltungskalender, ob die Kundalini Meditation stattfindet. In Ausnahmefällen kann die Veranstaltung kurzfristig ausfallen. Sollte die Meditation nicht stattfinden können, werden die aktuellen Informationen spätestens bis 12:00 Uhr am Veranstaltungstag bekannt gegeben.
4. Was sollte ich zur Kundalini Meditation mitbringen?
Wir empfehlen:
5. Brauche ich Meditationserfahrung?
Nein. Die Kundalini Meditation ist für alle Menschen geeignet – unabhängig von Erfahrung, Fitness, körperlichen Möglichkeiten, Geschlecht oder (1)Alter. Jede Bewegung kann an Deine eigenen Möglichkeiten angepasst werden. Du entscheidest jederzeit selbst über Tempo und Intensität.
6. Gibt es Altersbeschränkungen?
(1)Grundsätzlich ist die Teilnahme für Erwachsene möglich. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können mit Meditationserfahrung teilnehmen, jedoch nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person.
7. Muss ich tanzen können?
Nein. Es geht nicht um Tanzschritte, Leistung oder darum, gut auszusehen. Es geht darum, Deinem Körper zu erlauben, sich frei auszudrücken und Deiner eigenen Bewegung zu folgen.
8. Kann ich mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen?
In vielen Fällen ja. Die Übungen lassen sich individuell an Deine körperlichen Möglichkeiten anpassen. Wichtig ist, dass Du auf Deinen Körper hörst und Deine eigenen Grenzen respektierst. Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden oder Unsicherheiten empfehlen wir, vorab Rücksprache mit Deinem Arzt oder Therapeuten zu halten.
9. Darf ich verspätet eintreffen?
Wir freuen uns, wenn Du möglichst pünktlich kommst, damit wir gemeinsam und in Ruhe beginnen können. Eine Verspätung von bis zu 5 Minuten ist in Ordnung. Bitte habe Verständnis dafür, dass ein späteres Eintreffen den Ablauf der Kundalini Meditation stören kann, da die einzelnen Phasen aufeinander aufbauen und die Gruppe gemeinsam einen geschlossenen meditativen Raum bildet.
10. Welche Regeln gelten während der Kundalini Meditation?
Damit alle Teilnehmenden einen geschützten Raum erleben können:
11. Was kann ich von der Meditation erwarten?
Die Erfahrungen sind individuell. Viele Teilnehmende berichten von:
Die Meditation ist keine Leistung, sondern eine Möglichkeit, wieder bewusster mit Dir selbst in Verbindung zu kommen.
12. Ist die Kundalini Meditation religiös?
Nein. Die Kundalini Meditation ist eine aktive Meditationsform, die Bewegung, Achtsamkeit und Entspannung verbindet. Sie kann unabhängig von Religion oder persönlicher Weltanschauung praktiziert werden.
13. Seid Ihr auf Social Media präsent?
Ja – und wir freuen uns sehr, Dich dort begrüßen zu dürfen. Wir sind auf Facebook und Instagram aktiv und teilen aktuelle Informationen, Einblicke und Hinweise zu unseren Veranstaltungen.
14. Warum heißt Euer Social-Media-Kanal "Ecstatic-Wave Dance Passau" statt "Kundalini Meditation"?
Unser Social-Media-Kanal trägt den Namen Ecstatic-Wave Dance Passau, weil wir neben der Kundalini Meditation auch Ecstatic-Wave Dance bzw. freies Tanzen anbieten. Wir nutzen ein gemeinsames Profil, um Dich über alle aktuellen und kommenden Veranstaltungen zu informieren – darunter:
So findest Du alle Veranstalltungen gesammelt an einem Ort.
15. Was ist, wenn ich noch nie meditiert habe?
Das ist überhaupt kein Problem. Die Kundalini Meditation ist auch für Anfänger geeignet. Du brauchst keine Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, Dich auf eine neue Erfahrung einzulassen.
16. Was passiert nach der Meditation?
Nach der Meditation nehmen wir uns noch Zeit zum sanften Ankommen im Raum. Wir treffen uns noch einmal im Kreis, schließen gemeinsam den Raum mit einem kleinen Abschlussritual und verabschieden uns in Ruhe voneinander.
Als Empfehlung: Nach der Meditation sind keine anstrengenden Tätigkeiten ratsam. Lausche dem, was Dein Körper Dir mitteilt, und gönne Dir auch danach noch Ruhe und Weichheit.