Meine Zeit als Waldorfschüler in Kassel hat mich künstlerisch tief geprägt und führte mich zunächst in ein kreatives Handwerk: Als selbstständiger Schreiner und Designer in Hamburg stand für mich das gestalterische Arbeiten im Mittelpunkt. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich diesen Beruf jedoch aufgeben – ein Einschnitt, der eine grundlegende Neuorientierung mit sich brachte und schließlich den Weg in die therapeutische Arbeit eröffnete.
Die Grundlage meiner heutigen Tätigkeit bildet meine Ausbildung zum Kreativen Tanz-, Bewegungs- und Ausdruckstherapeuten. Diese habe ich durch zahlreiche (1)Fort- und Weiterbildungen ergänzt, unter anderem in körperbezogener Psychotherapie, Klangheilung und Klangschalenmassage, Contact Improvisation, schamanischer Heilarbeit, Klang- und Musiktherapie, Reiki (Grad 1) sowie Shinrin Yoku.
Als Spezialtherapeut für seelische und körperorientierte Prozesse basiert meine Arbeit auf einem ganzheitlichen Verständnis des Menschen. Körper, Psyche und innere Prozesse stehen in einer engen, wechselseitigen Verbindung: Was wir fühlen, zeigt sich im Körper – und was sich im Körper bewegt, wirkt auf unser Erleben und unsere innere Haltung zurück. In meiner Arbeit geht es daher nicht um „Tanzen“ im klassischen Sinne oder um das Erlernen von Schritten, sondern um das bewusste Wahrnehmen, Erleben und Ausdrücken innerer Prozesse über Bewegung. Der Körper wird dabei zum Zugang – und zugleich zum Ausdrucksraum für persönliche Entwicklung, Selbstregulation und Veränderung.
Seit Oktober 2018 arbeite ich als Körper- und Bewegungstherapeut in der Psychosomatischen Klinik Wegscheid. Parallel dazu begleite ich Menschen in meiner eigenen Praxis – sowohl in der Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt als auch unabhängig davon.
Ein weiterer Teil meines Wirkens ist Ecstatic-Wave Dance (Freises Tanzen). In diesem offenen Tanzraum steht nicht die Therapie im Vordergrund, sondern die Freude an freier Bewegung und persönlichem Ausdruck. Getanzt wird ohne feste Schritte oder Vorgaben. So entsteht ein Raum, der eine tiefe Verbindung zu sich selbst und zur Musik ermöglicht.
(1)Fort- und Weiterbildungen: